Es schäumte und trieb es wild.

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Der Mensch stirbt, weil er lebt, und lebt, weil er stirbt.

Tausend Tode zerfressen deinen Körper.

Du hast gelebt und zergehst wie ein Eis an der Sonne.

Es macht dich jeden Tag scharf, weiter zu genießen.

Ich lebte den Moment und gab den Plan auf.

Jede Minute mit Anmut.

Niemand kann es behalten, also mach das, was dich glücklich macht.

Wenn du Lust zum Fressen hast, friß.

Wenn du Lust zum Ficken hast, fick.

Wenn du Lust zum Singen hast, sing.

Achte dabei nur darauf, deinen Mitmenschen nicht allzu sehr auf den Senkel zu gehen…

Non, je ne regrette rien !

😀

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6 Gedanken zu “Es schäumte und trieb es wild.”

  1. Die erste Zeile erinnert mich an einen Dialog aus: Die Hyperion-Gesänge. „Warum habt ihr meinen Freund umgebracht?“, „Weil er sterben musste.“, „Und warum musste er sterben?“, „Weil wir ihn umgebracht haben.“.

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    1. .44 Magnum ? Pure Ästhetik !

      Doch, doch. Ich bereue einiges, zumindest die Dinge, bei denen ich mich für die bessere Lösung hätte entscheiden können und es nicht getan habe. Von der Dummheit verführt wurde… andererseits, weiß man das leider erst hinterher.

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      1. Ach, die Kaliberwahl ist schon wichtig. Für den Täter – ich habe mir sagen lassen, dass wahre Profikiller gern winzige 5,6mm Subsonic – Geschosse verfeuern, weil da die Schalldämpfung am besten funktioniert – und für das Opfer, denn, hier zitieren wir die Amerikaner: „use enough gun.“
        Die Moral kommt nicht nur erst nach dem Fressen…

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        1. Und wenn man ein Exempel statuieren will, ganz nach Nordkorea-Art, darf’s gerne auch mal eine Flugabwehrkanone sein… die Mann-Stopp-Wirkung der Desert Eagle erfüllt wohl den Zweck der Selbstverteidigung mehr als gut; damit soll man sogar einen Chevy-Big-Block in Schweizer Käse verwandeln können.

          Die Moral…

          1. – der erste Gedanke ist: meine Mitmenschen sind hier ebenfalls in einer doofen Lage, eingesperrt in zweifelhafte molekulare Zustände.

          2. – wenn ich es ihnen nicht schwer mache, machen sie es mir auch nicht schwer.

          3. – aber… das geht nicht auf. Ist man zu moralisch, stirbt man an Leblosigkeit, Verbitterung und Gram; läßt man es zu sehr krachen, wird man irgendwann vom Mob gejagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

          Und auch diese 3 Punkte sind nur menschliches Denken; sie sind ein Witz: denn schlußendlich bestimmt immer der Zufall…

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:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

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