Tag der Wut


Man versucht mich ständig emotional zu erpressen, zu manipulieren, auf Reihe zu kriegen.

Setzt mich unter Druck und reitet ewig auf den gleichen Themen rum.

Ich bin lange ruhig, lasse sie machen und machen und machen und machen …

Dann kommt der Tag, an dem ich ausnahmsweise mal keine Nerven habe, mir die gleiche Scheiße nochmals anzuhören.

Es muß also raus, in aller Deutlichkeit, in allen Details.

Danach das große Schweigen.

Man tritt einen Hund eben nur so lange, bis er beißt.


16 Gedanken zu “Tag der Wut”

    1. Das Schaf hat den Wolf oft genug gewarnt, nun ja, Wölfe interessieren sich nicht so sehr für des Schafes‘ Seele – sie wollen nur deren Fleisch ! Der Wolf hat sich also verzockt, er traf leider auf ein Schaf, welches den One-inch punch gut beherrschte …

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        1. Klingt schwer nach Klischee; soll es denn keine emanzipierten Schafe auf dieser Welt geben, deiner Meinung nach ?

          Den ganzen Tag „Mähhhh…“ machen und dumpf Grünzeugs kauen soll ja für Schafe komplett ausreichend sein, weil sie es ja schon immer so getan haben – ich bin aber für Gleichberechtigung ! 🙂

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          1. *Den ganzen Tag „Mähhhh…“ machen und dumpf Grünzeugs kauen soll ja für Schafe komplett ausreichend sein…* sagst du, ich sage das nicht. Die Natur des Schafes hat viel mehr zu bieten, dennoch ist sie eine andere als die des Wolfes.

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                    1. Die böseren Wölfe fressen die nicht ganz so bösen Wölfe ? Es gibt ja immer diese Spitzenprädatoren in allen Populationen…

                      – Highlander, es kann nur Einen geben –

                      Oder wie beim Stuhlspiel, immer ein Stuhl weniger und der Rest sind Verlierer.

                      Ich bin kein Märtyrer mehr; früher zwar eher – habe mir aber damit soviel im Leben verbaut; daher heute meistens ein Fluchttier. 😉 🙂

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                    2. Das Böse stellt in meiner Aussage auch nur einen Füller dar – und steht in keinem bewertendem Zusammenhang – zumindest nicht in meinen Gedanken ! Gruß ! 🙂

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  1. Wie war das noch, lieber einen Tag als Löwe leben denn hundert Jahre als Schaf? Schön, die hunderjährigen Schafe sind rar. Außerdem war es oben doch ein Hund, der beißt? Kein Schaf, das vielleicht auch eher auf Körpermasse und Stöße setzt. Aber egal, meinetwegen ein Schäferhund, Schafpudel!
    Doch zuschnappen wird er, der getretene Hund (wobei, auch die verkriechen sich erst mal lieber). Und die Wut muß raus: hoffentlich dorthin, wo sie hingehört! Denn – und ich kenne das von mir – oftmals trifft sie die Falschen!

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    1. 😂 ! Es ist verwirrend, manchmal eher Hund, manchmal Wolf, manchmal Schaf, oder gar Schäferhund… *lol* – der Mensch trägt doch alle Viecher in sich, irgendwie – Krone der Schöpfung. Verantwortungslos „zu menschlich“ zwar, aber ja, im Prinzip; och, und wieder, es ist nur die Form, er ist das nicht – kein Affe ohne Haare könnte jemals so intelligent werden, oder so transzendent ? Was war zuerst, Huhn oder Ei ? Darüber werden sich die Gelehrten noch Milliarden an Äonen lang streiten…

      Es geht nicht; es geht nicht in einer Schicksalsdiktatur; ich weiß; ich schlage hier, wenn ich wieder mal in meinem Lieblingsspiel verliere (oder in einer Pechphase ständig verliere… arggh…) meine Faust in die andere Handfläche, bis es nur noch schmerzt… oder Liegestütze… nützt leider alles nichts…

      Das Universum ist ein stiller Erzieher, es wird einen IMMER fertig machen, bis man auf alles scheißt. Aber ja, bis zu meinem nächsten Ausraster… 😂😅😆

      Das einzige was geht ist Fluchen; so: „*uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck *uck; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; verdammt; verflucht; und zugenäht !“

      Dann geht’s meist wieder… ne kurze Zeit lang, aber immerhin…

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      1. Was die Tierwelt gemäß dem alten „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ angeht halte ich’s mit James Krüss‘ Tier- und Kindergedichten: „… denn ich kann alles sein, Delphin und Möwe, ich bin ein Mensch, ich habe Phantasie!“ – Wir können uns gewiß nicht alles Vorstellen, dazu ist unser Vermögen zu gering, aber wir können uns von fast allem eine Vorstellung machen, und allein schon das ist großartig!

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        1. Diese Woche hab ich über sowas nachgedacht, zwar in anderem Zusammenhang, aber da ich kam auf folgenden Gedanken: eine Kuh hat in dieser Welt nur wenig komplexe Abläufe zu meistern, im Gegensatz zu uns Menschen, also, so meine These, müßte der größere Teil der Kuh in einer Parallelwelt leben, und dies, was wir hier schlachten und essen, nicht die wahre Kuh sein; denn in Wahrheit ist die Kuh auf der anderen Seite ihres Daseins so frei wie wir in unseren Träumen auch. Also in etwa das Gleiche.

          Das ist Quatsch, oder ? Aber was macht eine Kuh, die stirbt, nachher, z.B. im Himmel ? Den ganzen Tag Gras fressen und Kuhfladen auf eine Wiese ? Das kann einfach nicht sein, es muß so etwas wie eine universelle Form existieren, und wir Menschen verkörpern irdisch halt eine komplexere Variante davon, dafür sind wir aber auch mehr in unser Zeit hier in uns selbst gefangen, die Kuh nicht.

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